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Vor- und Nachteile von Open Source


Der Ausdruck „Open-Source“ wird meist auf Computer-Software angewendet und bedeutet im Sinne der Open Source Definition, dass jedem ermöglicht wird, Einblick in den Quelltext eines Programms zu nehmen und diesen ggfs. auch zu verändern.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Viele Entwickler können schnell und unkompliziert Erweiterungen der Software vornehmen. Oft arbeiten sehr viele, meist ehrenamtliche, Mitglieder an einem Produkt. Eines der bekanntesten und erfolgreichsten Open-Source Produkte ist die freie Office-Suite OpenOffice.org. Diese Office-Suite wird nun bereits seit einigen Jahren stetig fortentwickelt und kann mit der kommerziellen Konkurrenz von z.B. Microsoft in Sachen Funktionalität und Stabilität sehr gut mithalten. Die Suite besteht aus den Komponenten Writer (Textverarbeitung), Calc (Tabellenkalkulation), Base (Datenbank), Impress (Präsentationen), Draw (Zeichenprogramm) und Math (Formelgenerator). Importe und Exporte in alle gängigen Formate wie Word oder Excel funktionieren sehr effizient. Viele öffentliche Einrichtungen setzen inzwischen verstärkt auf den Einsatz dieser kostenlosen Office-Suite. Wenn Sie es auch einmal ausprobieren möchten:

Den Download gibts unter http://de.openoffice.org/

Flut der Open-Source Programme

Besonders im Online-Bereich gibt es eine schier unerschöpfliche Flut von Open-Source Programmen. Sie reicht von kleinen Galerie- und Newsticker-Progrämmchen bis hin zu umfangreichen Content Management Systemen (CMS) wie Mambo/Joomla oder Typo3.

Diese Programme sind allesamt ohne Frage sehr leistungsfähig. Und sie sind kostenlos. Eines wird vom sparwütigen Betreiber aber oft vergessen: So gut wie alle verfügbaren Open-Source CM-Systeme ziehen meist zeitaufwändige Anpassungs- und Wartungsarbeiten nach sich. Ein nicht korrekt installiertes oder über längere Zeit nicht mit Updates versehenes Open-Source CMS kann in kürzester Zeit Opfer eines Hackerangriffs werden. Oder Teile des Systems versagen nach der neuesten Installation des Internet Explorers ihren Dienst.

Der Teufel steckt im Detail

Innovativ einerseits, für den täglichen Einsatz oft frustrierend ist andererseits der Tatendrang der Open-Source Entwickler selbst. Mit viel Liebe zum Detail werden die exotischsten Funktionen implementiert, der einfache Dateiupload bleibt aber auf der Strecke oder verweigert den Dienst weil der Entwickler keine Lust hatte diesen vernünftig auszuprogrammieren. Durch eigen hinzuprogrammierte Erweiterungen des Shop- oder CMS-Betreibers wiederum können spätere Updates der Software zum Alptraum werden. Hier sollte der online Geschäftstreibende also genau abwägen wo er seine Kosten einsparen möchte, kurzfristig bei der Integration, oder langfristig bei der Wartung des Systems.

Ausweg aus dem Dilemma

Einen goldenen Mittelweg zwischen hohen Lizenzkosten und kostenloser Open-Source beschreitet die Firma living-e aus Karlsruhe mit ihrem CMS webEdition. Die einzelnen Module dieses leistungsfähigen CMS sind kostenlos und durch die Modularität werden nur die Teile verwendet, die auch benötigt werden. Durch Support-Verträge und Kontrolle der Open-Source-Entwickler durch eine übergeordnete Firma bleibt die Qualität der Software erhalten und der Kunde wird ständig mit den neuesten Funktionen versorgt.

Infos zu webEdition finden Sie unter http://www.webEdition.de

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